24. Konzertreise nach Schluchsee

17. - 20. September 1994

Die Konzertreise führte den "Sängerchor" in der Zeit vom 17. - 20. September 1994 nach Schluchsee an den gleichnamigen Stausee im südlichen Hochschwarzwald. Am Samstag, den 17.09.1994 starteten die Sänger mit einem Doppelstöcker-Bus gegen 07.00 Uhr in Richtung Süden. Gegen 14.00 Uhr wurde der Kurort Schluchsee erreicht. Im Stammquartier Hotel "Schiff" wurde ein gemeinsames Mittagessen eingenommen.

Anschließend suchten die Sänger, sowie die Gewinner und Gäste der Reise ihre Quartiere auf, die auf verschiedene Pensionen verteilt waren. Hier konnte sich jeder etwas ausruhen und sich auf das Gemeinschaftskonzert am Abend mit dem örtlichen Männergesangverein im großen Kursaal vorbereiten. Während der Probe vor dem Konzert war der Chorleiter Gerd Fuchs überhaupt nicht zufrieden mit den Sängern, aber das muß ja bei Generalproben so sein. Punkt 20.00 Uhr standen sie Sänger dann aber "topfit" auf der Bühne, um den etwa zweistündigen Konzertabend zu eröffnen. Erfreulich groß war der Besuch von Einheimischen und Feriengästen, die sich von dem Konzert begeistern ließen. Insgesamt 16, vor allem volkstümlich heitere oder besinnliche Chor- und Liedsätze umfaßte die Repertoirepalette, die der Sängerchor zur Freude der Gästeschar - wie üblich natürlich auswendig - in drei Auftrittsblöcken vortrugen.

Als Solisten "brillierten" die Tenöre Paul Lutz (La Montanara) und Jürgen Wunderlich (Das Ave Maria der Berge). Unser Vorsitzender Werner Rottländer stellte den "Sängerchor" und seine "Bergische Heimat" vor, sein Vorgänger Willy Schmidt, Organisator der Reise, führte in gewohnt gekonnter Manier durch das Programm. Schluchsee-Vorsitzender Isele tat das für seine Männer, die einen zwar wesentlich kleineren, aber durchaus feinen Klangkörper bildeten. Dieser erfreute das Publikum bei zwei Auftritten auch mit Schwarzwälder Liedgut.

Zum Abschluß des schönen Konzertabends hatte der "Sängerchor" noch ein besonderes "Schmankerl" zu bieten: Zusammen mit den mitgereisten Musikern Ernst Funken (Orgel) und Siegfried Lutz (Schlagzeug) und von Vizedirigent Valentin Pantenburg geleitet, begeisterten sie mit dem "Fliegermarsch" von Dostal und dem "Frohen Sängermarsch" von J. Christ.

Am Sonntagmorgen folgte die musikalische Mitgestaltung des Hauptgottesdienstes in der modernen Schluchsee-Pfarrkirche. Hier gab der "Sängerchor" weitere Kostproben seines Könnens, diesmal natürlich im Bereich der sakralen Chormusik.

Besonders freute sich darüber der Pfarrer, der den Sängern überschwenglich dankte. Das nach der Messe auf dem Kirchplatz geplante Platzkonzert reduzierte sich wegen einsetzenden Regens auf ein Lied. Dafür wurde der anschließende musikalische Frühschoppen im nahen Hotel "Schiff" um so schöner. Vor allem Sangesbruder Jürgen Wunderlich hatte großen Anteil daran. Überraschend machte dabei auch Bürgermeister Schlächter den Sängern seine Aufwartung und dankte mit "Schwarzwälder Bier" für die Bereicherung des Kulturprogrammes im Kurort. Am frühen Montagmorgen ging es in die Schweiz, wo der "Sängerchor" gegen 11.30 Uhr in der Barock-Basilika "Maria Einsiedeln" vor viel Publikum singen konnte. Nach dem Mittagessen ging es zurück nach Villingen, wo der "Sängerchor" am Nachmittag im neuen Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises vom dortigen Landrat Dr. Rainer Gutknecht und vielen Kreisbediensteten herzlich empfangen wurde. Dr. Gutknecht war von 1967 - 1973 Kreisdirektor im Rheinisch-Bergischen Kreis, eine Zeit, an die er gerne zurückdenkt. Auch war er es, der die Chorfreundschaft vor 15 Jahren zwischen Heiligenhaus und Dauchingen (Nähe Schwenningen) initiierte.

Natürlich gaben die Sänger unter der Leitung von Gerd Fuchs eine umfangreich Kostprobe aus ihrem Repertoire. Am Abend war dann fröhlicher Abschluß in Dauchingen, zu dessen MGV "Eintracht" der "Sängerchor" seit genau 15 Jahren.

eine enge Freundschaft hat. Die Sänger hatten hier Gelegenheit, den Dauchingern musikalisch zum 75jährigen Vereinsjubiläum zu gratulieren und persönliche Freundschaften zu beleben oder zu knüpfen. Die Vorsitzenden Bernhard Speck und Werner Rottländer betonten den festen Willen beider Chöre, die Verbindung weiter zu pflegen. Willy Schmidt wurde ob seiner Verdienste um diese Freundschaft mit der Silberplakette "900 Jahre Dauchingen" ausgezeichnet. Es wurde noch ein wunderschöner Abend mit viel Fröhlichkeit und Gesang, der bis nach Mitternacht andauerte.

Am Dienstagmorgen hieß es Abschied nehmen von wunderschönen Tagen im Schwarzwald und man erreichte gegen 18.00 Uhr wohlbehalten und ohne Zwischenfälle wieder Heiligenhaus.

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