Frühlingskonzert

1. Juni 1996

Unter dem Motto "Ein Strauß bunter Melodien" veranstaltete der "Sängerchor" ein großes Frühlingskonzert unter der Leitung von Chordirektor Gerd Fuchs am Samstag, dem 1. Juni 1996 im Saal des Bürgerhauses in Overath. Zur Mitgestaltung des Abends konnte man den jungen Chor "Nov Antiqua" aus Blankenberg an der Sieg verpflichten. Der erst 1991 von acht jungen Damen und Chordirektor Wolfgang Hardt FDB gegründete Klangkörper zählt inzwischen zu den besten Chören im Lande und hat schon 1993 beim Bundesleistungssingen den Titel "Meisterchor" erringen können. Musik von "Gestern und Heute" zählt zum Repertoire von "Nov Antiqua", - von internationaler Folklore über Gospels, Spirituals, Evergreens, Musicalmelodien bis hin zu Kunstliedern und geistlicher Musik. Zu Beginn der Veranstaltung konnte Vorsitzender Werner Rottländer im bis auf den letzten Platz besetzten Bürgerhaus zahlreiche Ehrengäste begrüßen, so Landrat Dr. Rolf Hahn, Bürgermeister Siegfried Reimann, Altbürgermeister Josef Büscher, Gemeindedirektor Heinz-Willi Schwamborn, Kreissängervorsitzender Hubert Eschbach, Ehrendirigent Rolf Krieger, Ehrenmitglied Willi Wasser, Ehrenmitglied Josef Klug und als aktiven Sänger den Ehrenvorsitzenden Willy Schmidt. Natürlich galt ein ganz herzlicher Gruß dem mitwirkenden Chor "Nov Antiqua", den Werner Rottländer den vielen Zuhörern vorstellte. Der "Sängerchor" begann im ersten Teil mit der "Sonntagsseele" (W.Bein), es folgte "Der Morgen" (Ludwig Baumann), "Eine Wiese voll weißer Margeriten" (E.Heuser) und zum Schloß "La Montanara" (L. Pigarelli), in dem Paul Lutz das Tenorsolo sang. Bereits zu diesem Zeitpunkt war das Publikum restlos begeistert. Dann warteten alle voller Erwartungen auf den jungen Chor "Nov Antiqua." Auf Anhieb konnten sich die Sängerinnen in die Herzen des Publikums singen. Sie begannen mit "Viele verachten die edle Musik" (Joh.K. Bachofen), weiter ging es mit "Sweet Kate" (Robert Jones), "Mein Mund der singt" (J.Regnart), "Abend wird es wieder" (Hermannjosef Rübben) und als letztes Lied im ersten Auftritt "Töchterlein, willst Häubchen fein" von Wolfgang Lüderitz. Das beifallsfreudige Publikum war spätestens jetzt von diesen wohlklingenden Stimmen restlos begeistert. Im zweiten Auftritt brachte der "Sängerchor" folgende Chorwerke zu Gehör: "O du schöner Rosengarten" (K.Lissmann), "Über die Heide" (Hansjacob Heuken), "Weit gehn die Gedanken" (R.Kühn), "Das Ave Maria der Berge" (Otto Groll) - in den beiden letzten sang Jürgen Wunderlich das Tenorsolo, sowie "Abendfrieden" von Franz Schubert. Nach einer kurzen Pause startete der junge Chor "Nov Antiqua" mit überwiegend englischen Titeln, wobei er am Flügel von einem Pianisten begleitet wurde. Begeisterter Beifall des Publikums zwang die jungen Damen zu einigen Zugaben, die sie den Zuhörern gerne gaben. W. Rottländer bedankte sich im Namen aller ganz herzlich und überreichte an Chorleiter, Pianisten und die Damen Blumensträuße. Den Schlußpunkt unter das wohlgelungene Frühjahrskonzert setzte der "Sängerchor" mit: "Jetzt kommen die lustigen Tage" (Willy Sendt), "Fröhliches Wandern" (W.Siegler), "Freude und Frohsinn" (Jaques Offenbach), "Froher Sängermarsch" (Jakob Christ), sowie "Hymnus an den Gesang" von Ruland Aysslinger. Viele Titel des Konzertes waren Neueinstudierungen des "Sängerchores". Natürlich kam auch der gastgebende Chor nicht um eine Zugabe herum, die er mit "Gürtel und Tüchlein" (J.Gotovac) und "Bergheimat" von Rudolf Desch dem aufmerksamen und disziplinierten Publikum gerne gewährte.

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