Spendenübergabe

31. Mai 1997

Gleich zweifach große Freude konnte der MGV "Sängerchor" Heiligenhaus am Samstagnachmittag, 31. Mai 1997, bereiten. Und zwar einmal nicht wie üblich chormusikalisch, sondern finanziell. Vorsitzender Werner Rottländer hatte das Vergnügen, Spenden von jeweils viertausend Mark an die Deutsche Kinder-Krebshilfe, Bonn und an den Förderverein des Hospizes im Vinzenz-Pallotti-Hospital in Bens-berg zu übergeben.

Die Beträge sind der Erlös eines großen Benefiz-Konzertes, das der "Sängerchor" zusammen mit dem Katholischen Kirchenchor St. Rochus Heiligenhaus, dem Organisten Stephan Kümmeler, sowie Blech- und Holzbläsern des Stabsmusikkorps der Bundeswehr Ende April in der Heiligenhauser Pfarrkirche durchführte.

Da alle Beteiligten auf jegliches Honorar oder Kostenerstattungen verzichteten und die begeisterten Konzertbesucher in der restlos ausgebuchten Kirche auch noch tüchtig in die Spendenkörbe gaben, kam insgesamt eine Summe in der Nähe der übergebenden Beträge zusammen, die der Verein dann aufrundete. Im Kreise der aktiven Sänger konnte der Vorsitzende neben den Vertretern der Spendenempfänger auch MGV-Ehrenmitglieder Josef Klug, die Chorleiter Gerd Fuchs ("Sängerchor") und Valentin Pantenburg (Katholischer Kirchenchor), sowie die Kirchenchor-Vorsitzende Anneliese Lutz, begrüßen.

Bevor er die Spenden symbolisch mit überdimensionalen Schecks an den Leiter für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der von Dr. Mildred Scheel gegründeten Krebshilfe, Malte Wittwer, und Schwester Regina vom Vinzenz-Pallotti-Hospital überreichte, erläuterte W. Rottländer, warum der "Sängerchor" gerade diese Empfänger für die Benefiz-Konzerteinnahmen ausgesucht habe. Zum Vinzenz-Pallotti-Hospital bestehe seit mehr als drei Jahrzehnten eine schöne Verbundenheit, die sich vor allem durch das alljährliche kleine Weihnachtskonzert und die musikalische Gestaltung der hl. Messe am vierten Adventssonntag erkläre.

Zur Kinderkrebshilfe brachte MGV-Gönner Jakob Schwamborn aus Bensberg die Sängerschar. Herr Schwamborn setzt sich seit langem persönlich durch sein Drehorgelspiel stark für die Hilfsorganisation ein.

Herzliche Dankesworte der Spendenempfänger waren den Sängern und Mitwirkenden sicher ein schöner Lohn. Schwester Regina -wies darauf hin, daß das seit vier Jahren bestehende Hospiz einen weiteren Ausbau dringend brauche und die Spende hier eine Hilfe sei. Malte Wittwer betonte, daß dank der Fortschritte der Medizin und der Behandlungsmethoden die Heilungschancen für krebskranke Kinder inzwischen bei 70 bis 80 Prozent lägen, wozu nicht zuletzt die Krebshilfe ihren Beitrag geleistet habe. Als sichtbares Zeichen des Dankes überreichte Wittwer eine Urkunde der Deutschen Kinder-Krebshilfe, die sicher einen besonderen Platz im Heiligenhauser Sängerheim finden wird. Die kleine Feierstunde endete mit einem Liedvortrag (Abendfrieden von Franz Schubert), zu dem Chordirektor Gerd Fuchs anstimmte. Für die Aktiven ging es danach - wie üblich am frühen Samstagabend - mit der Chorprobe weiter.

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