20 Jahre Sängerheim

06.April 2003

Der MGV Sängerchor Heiligenhaus 1902 e. V. feierte am Sonntag, 6. April 2003 im Rahmen einer gemütlichen Matinee das vor zwei Jahrzehnten entstandene "eigene Zuhause". Außer den Sängern und ihrem Anhang waren die Menschen eingeladen, die das Projekt möglich machten und bei dessen Ausbau durch Bereitstellung von Personal und Maschinen oder durch Spenden halfen. Das besondere Willkommen des Vorsitzenden Werner Rottländer galt den Ehrenmitgliedern Willi Wasser und Josef Klug (der das Geschehen mit Video-und Fotokamera festhielt), Bürgermeister Heinz-Willi Schwamborn, dem ersten Beigeordneten der Stadt Overath, Helmut Stupp und der Nachbarschaft des Sängerheimes. Willi Wasser ist praktisch der Vater des Sängerheimes. Wie Werner Rottländer in seiner Ansprache herausstellte, gelang es Willi Wasser - seinerzeit als Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Köln - seine Kollegen im Führungsgremium der Bank von der Notwendigkeit zu überzeugen, die im Herbst 1982 wegen eines Neubaues in Porz-Zündorf zur Disposition stehende Fertigteilzweigstelle nach Heiligenhaus zu verbringen und dem größten Chor des Rheinisch-Bergischen Sängerkreises zum Geschenk zu machen. Die Stadt Overath (1982 noch Gemeinde) stellte spontan ein Grundstück hinter der Schule bereit. Viele Aktive erinnern sich noch an das Spektakel, als Spezialtransporter derColonia die sieben Elemente des Hauses an die Florastraße brachten und dort auf den in Rekordzeit errichteten Fundamenten absetzten. Der damalige Vorsitzende und jetzige Ehrenvorsitzende Willy Schmidt verstand es, die -natürlich noch zwanzig Jahre jüngeren - Sänger zu einem ungewöhnlichen Kraftakt mit unzähligen Einsatzstunden und viele Firmen aus dem Baubereich zur Hilfe zu motivieren. So konnte schon Anfang 1983 Einweihung gefeiert werden.

Bald erwiesen sich die für eine kleine Sparkassenfiliale geplanten sanitären Einrichtungen als unzureichend. Den Mangel stellten die Sänger mit einem Anbau ab. Wenig später traten die vielfach üblichen Probleme beim Flachdach des Hauses auf, die man endgültig mit dem Anbringen eines Satteldaches beseitigte. Beide Aktionen natürlich wieder in Eigenarbeit der Choraktiven. Willi Wasser stellte in einem kurzen Statement seine Sicht der guten Dinge dar. Eine Bilddokumentation des Ehrenvorsitzenden ging rund und rief bei den Beteiligten manch schöne und weniger schöne Erinnerung wach. Für das leibliche Wohl der gutgelaunten Gäste sorgten ein leckerer Imbiss aus dem Hause Vierling und frisches Kölsch, das Theodor Schürf, Inhaber der gleichnamigen, seit 40 Jahren für den Sängerchor tätigen Zelteverleihfirma aus Bedburg, noch als Nachtrag zum 100- jährigen Chorbestehen stiftete.

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