43. Konzertreise nach Reutte / Tirol

 

Chormusikalisch besonders fordernd und anspruchsvoll, aber auch überaus erfolgreich, war die Konzertreise des MGV Sängerchor Heiligenhaus nach Reutte in Tirol.

Nach langer Busfahrt blieb wenig Zeit zum Umziehen (ein Sänger staunte nicht schlecht, als er feststellte, dass er nur zwei linke schwarze Schuhe dabei hatte. So musste er also notgedrungen etwas krummbeinig zum Auftritt gehen).

Es ging gleich zur prächtigen Barockkirche nach Breitenwang. Von der Orgelempore des sehr gut besuchten, akustisch hervorragenden Gotteshauses gestalteten die Heiligenhauser unter der Leitung von Chordirektorin Claudia Rübben-Laux den Sonntagvorabendgottesdienst eindrucksvoll mit.

Nach der Messe durften sie vom Altarraum aus ein einstündiges „weltliches" Konzert mit vielen schönen und auch heiteren Liedern präsentieren.

Gefeierte Solisten dabei - wie auch an den Folgetagen - Jodler Josef Schmidt, der selbst die alpenländischen Besucher begeisterte, und Tenor (Chorvorsitzender sowie Vize-Dirigent) Jürgen Wunderlich. Anschließend folgte die Sängerschar der Einladung zu Abendessen und gemütlichem Beisammensein in das Veranstaltungszentrum Breitenwang.

Sonntagmorgen bereicherte der Gesang des MGV die von einem weltoffenen und besonders humorvollen Pater zelebrierte hl. Messe in der großen Klosterkirche Reutte. Danach ging es leider von teils heftigem Regen begleitet mit der Bergbahn auf den Reuttener Hahnenkamm (ca. 1800m). Im Panoramarestaurant an der Bergstation sowie nach Wetterbesserung draußen konnte der Chor trotz des schlechten Wetters viele Wanderer und Restaurantgäste mit einem fröhlichen Spätschoppen-Bergkonzert erfreuen.

Beim Montagsaustlug weit hinein ins Tiroler Lechtal zeigte Petrus ein Einsehen, zeitweilig hing sogar die Frühherbstsonne heraus.

In Elbigenalp gaben die Heiligcnhauser unter Vizedirigent Jürgen Wunderlich - Claudia Rübbcn-Laux war wegen anderwei tiger Verpflichtungen bereits zurückgefahren - in der Kirche die Visitenkarte ab und besichtigten die Holzschnitzschulc.

Danach ging es weiter nach Holzgau zurWanderung auf drei unterschiedlichen Routen zur Alm Uta (ca. 1300m) - hin oder zurück über Österreichs längste und höchste und (zum Unmut einiger Sänger) immer schwankender Fußgängerhängebrücke - sowie vorbei an den Simmswasserfällen.

Natürlich klangen auch von der Berghütte frohe Lieder weit hinunter ins Lechtal. Am Ende der beeindruckenden Montagsfahrt gab es leckere Pflege für die arg strapazierten Sängerkehlen und zwar in Tirols höchstgele gener Hausbrauerei im Hotel Thanellcr, Bergwang-Rinnen.

Zum Abschluß der überaus erfolg- und erlebnisreichen Konzertreise konnten sich die Sänger beim Tiroler Musikabend in ihrem schönen Hotel Maximilian erholen - natürlich nicht ohne mit einigen Vorträgen zum Gelingen beizutragen.

Nach an sich „problemloser" Busrückreise (zwei Sänger hatten sich jedoch am Rasthof Würzburg verspätet und verpassten die Abfahrt des Busses und wären beinahe abhanden gekommen) erreichte der Chor am frühen Dienstagabend die Heimat.

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