48. Konzertreise nach Bamberg

02. bis 05. September 2017

Bamberg, Kulmbach und Bayreuth

Manch Aktiver sprach während der Konzertreise des MGV Sängerchor Heiligenhaus nach Bamberg, Kulmbach und Bayreuth schon von einer Wallfahrt, weil die Gesangsaufritte fast alle in Kirchen stattfanden. Mit einer Ausnahme, dem kleinen Ständchen auf dem Marktplatz in Kulmbach. Schon sehr früh startete die Busreise am Samstag, weil mittags im Bamberger Dom nach dem üblichen Orgelkonzert Gelegenheit war, von der Empore neben der Statue des berühmten „Bamberger Reiter“ einer große Besucherzahl mit sakralen Chorwerken zu gefallen. Musikdirektorin Claudia Rübben-Laux hatte für die Reise ein abwechslungsreiches, anspruchsvolles Programm vorbereitet, das überall auf große Begeisterung stieß. Noch bevor das Hotel in Bambergs Innenstadt bezogen werden konnte, lernten die Sänger auf einem Stadtrundgang besondere Sehenswürdigkeiten der Weltkulturerbecity kennen. Abends gestaltete man die hl. Messe in der St. Heinrich-Kirche, einem beeindruckenden Betonbau aus dem frühen 20. Jahrhundert. Unter anderem erklangen Teile der „Messe Breve“ von Charles Gounod mit Tenorsolo vom Vorsitzenden und Vizedirigenten Jürgen Wunderlich. Nach dem Gottesdienst gab der MGV vor dem Hauptaltar noch ein kleines kirchenmusikalisches Konzert, das mit herzlichen Dankesworten des Pfarrers und frenetischem Beifall der Besucher endete.

Bamberg

Sonntagmorgen hatten die Sänger in der in barocker Pracht erstrahlenden St. Martin Kirche erst 65 Stufen zur Empore zu erklimmen, bevor das Hochamt mit dem gleichen Programm gestaltet werden konnte. Auch hier gab der Sängerchor anschließend vor dem Hochaltar Proben seines Könnens und wurde wieder frenetisch gefeiert. Nachmittags gab es die Möglichkeit eines weiteren geführten Stadtrundganges, bevor die Aktiven endlich Freizeit genießen durften.

Bamberg

Montag hieß es früh aufstehen, um das große, bis zum Abend reichende Programm zu bewältigen. Zunächst ging es in die Bierstadt Kulmbach mit Stadtbesichtigung und Besuch des riesigen Biermuseums der Mönchhof-Brauerei und kleiner Probe. Nach dem Mittagessen im Bräuhaus ging die Fahrt nach Bayreuth, wo die Sänger mit einem tollen, besonders humorvollen Führer das Festspielhaus auf dem „grünen Hügel“ kennenlernten und von der Treppe des Prominenteneinganges aus auch singen durften. Die Rückfahrt durch die fränkische Schweiz unterbrach der MGV in Gößweinstein zur Besichtigung der prächtigen Marienwallfahrtkirche und um viele Besucher mit seinem Gesang zu erfreuen. Im Bamberg zurück fand der gemütliche Abschlussabend - wie alle gemeinsamen Mahlzeiten in einer der vielen Brauhausgaststätten statt.

Bayreuth

Die Rückfahrt nach Heiligenhaus wurde in Würzburg unterbrochen, wo eine große Stadtführung mit Besichtigung und Chorvortrag im Dom und Besuch der prächtigen Residenz vorbereitet waren. Erst gegen 19:30 Uhr erreichten die Sänger müde, aber hochbegeistert von der von Hansjörg Camphausen einmal mehr hervorragend organisierten Reise, die Heimat.

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